Neubau Schule Wyden
Winterthur nutzt aufgrund der stark steigenden Schülerzahlen gerne modulare Schulbauten. Diese haben eine hohe bauliche Qualität, die derjenigen konventioneller Schulhäuser entspricht, können aber schnell realisiert werden.
Das System K mit Konvektoren zum Heizen und Kühlen ist prädestiniert für die Nutzung in Schulbauten. Der Energieverbrauch ist signifikant geringer als bei Gebäuden mit Bodenheizung. Die Unterrichtszimmer benötigen im Winter während der Belegung keine Heizenergie. Die Wärmeabgabe der Schüler und Schülerinnen übersteigt den Heizwärmebedarf oft bei weitem. Die thermische Raumdynamik kann mit dem konvektiven System wirksam genutzt werden. Die Ersatzluft wird in den Korridor geführt. Jedes Schulzimmer holt bei Belegung frische Luft mittels Verbundlüfter. Damit kann auf ein aufwendiges Kanalsystem im Korridor verzichtet werden und es werden nur die Räume belüftet, welche in Betrieb sind.
Detailangaben
| Objekt | Primarschulhaus Wyden, Espenstrasse, Winterthur |
| Bauherrschaft | Stadt Winterthur, Departement Schule und Sport |
| Architektur | Bauart Architekten und Planer AG, Zürich |
| TU Modulbau | Blumer-Lehmann AG, Gossau |
| Gerätehersteller | Röthlisberger Schreinerei AG, Gümligen |
| Realisierung | 2025 |
| Fläche | 3200 m2 |
| Wärmeerzeugung | Luft-Wasser Wärmepumpe reversibel |
| Kälteerzeugung | Luft-Wasser Wärmepumpe reversibel |